02.08.2015 12:40 Alter: 3 yrs
Kategorie: News
Von: Jörg Neumann

Nachwuchs für die Feuerwehren im Strohgäu


Mit einer groß angelegten Abschlussübung beendeten am Samstag 32 junge Feuerwehrangehörige erfolgreich ihre Grundausbildung. In knapp 80 Ausbildungsstunden erlernten die jungen Männer und Frauen die Grundkenntnisse des Feuerwehrdienstes.
Wie bei früheren Lehrgängen trafen sich Feuerwehrleute aus Ditzingen, Eberdingen, Gerlingen, Hemmingen und Korntal-Münchingen, um bei den Ausbildern um Andreas Kaspar (Gerlingen) das Rüstzeug für den Einsatz zu erhalten.


Die Inhalte der Grundausbildung sind im Lernzielkatalog der Landesfeuerwehrschule Baden-Württemberg vorgegeben. Neben der traditionellen Brandbekämpfung gehören die Aufgaben der Technischen Hilfeleistung und der Einsatz bei Gefahrgutunfällen zu den Schwerpunktthemen.

Dabei steht die Menschenrettung bei allen Aufgabenbereichen an erster Stelle:
Die Rettung über Leitern, die Befreiung eingeklemmter Fahrzeuginsassen oder die Menschenrettung aus Schächten muss im Ernstfall schnell und sicher gelingen.

Die vielseitige Beladung eines genormten Hilfeleistungslöschfahrzeugs liefert den Feuerwehrangehörigen dafür das notwendige Handwerkszeug.

Nach dem bestandenen schriftlichen Test eilten die Lehrgangsteilnehmer am Samstagnachmittag mit ihren Ausbildern zu einer Großübung ins Ditzinger Industriegebiet, um dort auch den praktischen Prüfungsteil zu absolvieren. Vor knapp 100 fachkundigen Zuschauern bewiesen die Lehrgangsteilnehmer, dass sie den Umgang mit tragbaren Leitern sowie verschiedene Löschangriffe gut trainiert hatten.

13 „Verletzte“ retteten sie aus dem verqualmten Gebäude, sie löschten den fiktiven Großbrand und meisterten damit die wichtigen Übungsziele mit Bravour.

In seiner Funktion als stellvertretender Kreisbrandmeister beglückwünschte Helmut Wibel (Remseck) die Absolventen zur erfolgreichen Ausbildung und dankte für ihre Bereitschaft sich im Ehrenamt zu engagieren. Für ihren zukünftigen Einsatzdienst wünschte er den Feuerwehrangehörigen eine stets gesunde Rückkehr.


In ihren Feuerwehren stehen die zwei Frauen und 30 Männer ab sofort für Einsätze zur Verfügung, die Feuerwehr-Lehre ist allerdings noch nicht beendet. Ein Zwei-Jahres-Programm schreibt nach der Grundausbildung weitere 80 Ausbildungs-stunden zur Vertiefung des Erlernten vor.


 

Bericht: Dr. Andreas Häcker, Pressesprecher Kreisfeuerwehrverband
Bilder: Andreas Rometsch & Feuerwehr Eberdingen

 

Die Feuerwehr Eberdingen um Kommandant Frank Sattler wünscht den neu ausgebildeten Kameraden Matze Dörrer und Tobias Kretschmer allzeit einen guten Übungs- und Einsatzdienst.


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